Homepage von Jean-René Thies — Projekte & Tools rund um Java, Groovy, Grails, PHP, Scala, MySQL...

    Yapbam-Übersetzung

    Permalink 01.01.12 14:45, von jrt, Kategorien: Project Plaza, Java

    Ein paar freie Tage habe ich zur Übersetzung von Yapbam ins Deutsche genutzt. Yapbam ist "Yet another personal bank account manager", also ein Kontenverwaltungsprogramm. Man kann Überweisungen und Zahlungseingänge manuell eingeben oder (viel praktischer) CSV-Daten aus anderen Programmen oder aus dem Online-Banking importieren und dann sehr übersichtlich grafisch darstellen.
    Wer Java Swing-basierte Anwendungen schreibt, findet im Sourcecode interessante Anregungen, z.B. einen Update- und Plugin-Mechanismus, Diagramme mit JFreechart und einen Währungsrechner mit aktuellen Wechselkursen der Europäischen Zentralbank.

    Dekonstruktion und Askese in der Softwareentwicklung

    Permalink 09.10.11 11:02, von jrt, Kategorien: Project Plaza

    Es gibt verschiedene Formen von Angelruten, aber die bekanntesten bestehen aus einer mehrteiligen Rute, einer Rolle, Laufringen, Schnur, Gewichten, Schwimmer und Haken. Mit dem richtigen Köder wird das Ensemble einsatzbereit und man darf auf einen ordentlichen Fang hoffen.

    Die Einzelteile der Angel unterscheiden sich nicht nur in ihren Aufgaben, sondern auch in ihrer Wichtigkeit. Angelrute und Rolle sind praktisch, aber man könnte die Schnur von einem Steg aus auch direkt ins Wasser ins Wasser halten. Dann bräuchte man nur einen Handschuh, um Schnittwunden zu vermeiden. Wer die Schnur selbst hält, kann auch auf den Schwimmer verzichten. Ist der Köder schwer genug, fallen zusätzliche Bleigewichte an der Schnur weg. Bleiben am Ende nur Schnur, Haken und Köder übrig? Was davon könnte man weglassen?
    Ganz einfach: alle drei. Einen Bestandteil der Angel habe ich noch nicht erwähnt: den Widerhaken. Klein und unscheinbar versteckt er sich an der Spitze des Hakens. Ohne ihn würde der Fangerfolg in weite Ferne rücken. Behalten wir nur den Widerhaken und ersetzen den ganzen Rest durch einen Stock. Etwas Übung, und wir können uns erfolgreiche Speerfischer nennen.

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    CatchUp 4.0

    Permalink 15.02.11 21:45, von jrt, Kategorien: Project Plaza, Java


    Der CatchUp Podcast Reciever ist in der Version 4.0 schneller, stabiler und kompakter geworden. Das war nur mit umfangreichen Änderungen möglich:
    Als Datenbank-Engine setze ich jetzt Neodatis statt db4o ein. Das hat die Startzeit wesentlich verkürzt.
    Den bisherigen Groovy-Java-Mix habe ich durch reines Java mit Standard-Libraries wie Rome und Apache Commons Exec ersetzt. Das hat die Gesamtgröße von 7 auf 4 MB reduziert, selbst mit zusätzlichem Substance Look and Feel.
    Als Build-Tool kommt nun Maven zum Einsatz, verbunden mit statischer Codeanalyse in Sonar.

    Labyrinthe bauen

    Permalink 31.01.10 20:26, von jrt, Kategorien: Java, Minigames

    Es ist erstaunlich einfach, ein Labyrinth zu bauen, und man findet dazu auch eine Menge Anleitungen. Ich möchte hier die Beschreibung von MazeWorks aufgreifen und in Java umsetzen.

    Im Rohzustand besteht das Labyrinth aus einer Anzahl von Zellen, die alle von vier Wänden begrenzt sind. Darin entstehen dann die Gänge, indem man an einer beliebigen Stelle startet und dann die folgenden Schritte so lange wiederholt, bis man in allen Zellen einmal gewesen ist:

    1. Wähle eine beliebige Nachbarzelle, in der Du noch nicht warst.
    2. Wenn Du eine findest, dann entferne die Zwischenwand zu dieser Zelle und begebe Dich dorthin. Wenn Du keine solche Nachbarzelle findest, gehe zurück zur letzten besuchten Zelle.

    Klingt ganz einfach, und die Umsetzung ist auch nicht schwer.

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    Framework zum Spielen?

    Permalink 26.01.10 09:45, von jrt, Kategorien: Project Plaza, Java, Tools , Schlagworte: framework, java, web

    Gleich vorweg: Nein, das Play Framework dient nicht der Spieleprogrammierung. Es geht um ganz normale Webanwendungen, und zwar in Java. Damit bekommt die immer länger werdende Kette von Webframeworks eine weitere Perle angehängt, und nach erster Betrachtung scheint es sich um ein sehr interessantes und sehenswertes Exemplar zu handeln! Jedenfalls, wenn man Wert auf eine flache Lernkurve, gute Toolunterstützung und Effizienz legt. Java sollte man schon beherrschen, aber viel mehr braucht man eigentlich nicht.

    Wenn ich ein neues Framework anschaue, frage ich mich zuerst, ob ich damit schneller zum Ergebnis komme als mit Grails. Der nächste wichtige Punkt ist, wie schnell sich Änderungen am Datenmodell und in der Benutzeroberfläche vornehmen lassen (Erweiterung, Refactoring, Deployment). Und nicht zuletzt geht es auch darum, wie klar und übersichtlich man den Quellcode strukturieren kann. Was erzwingt das Framework, was kann man nach eigenen Vorstellungen organisieren?

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    Eine tierische Basic-to-Java Übersetzung

    Permalink 02.12.09 17:56, von jrt, Kategorien: Site Seeing, Java, Minigames , Schlagworte: animal, basic, datenstruktur, java

    Kürzlich habe ich zwei Bücher im Web wiedergefunden, die mich vor langer Zeit mal beschäftigt haben: BASIC Computer Games und More BASIC Computer Games. Alle Quellcodes sind als GIFs enthalten, so dass man genau wie früher abtippen muss. Sehr nostalgisch...
    Dabei helfen die vielen GOTO-Anweisungen nicht gerade beim Verständnis. Nach der Lektüre von Clean Code tun einem die BASIC-Programme geradezu in den Augen weh - und das liegt nicht nur an der niedrigen Scanauflösung der GIFs. Programme sollten beim Durchlesen auch zu verstehen sein, und das mit möglichst wenigen Kommentaren.
    Ich habe eines der Spiele herausgepickt und in Java neu geschrieben. Gespielt wird in der Textkonsole, und als kleines Bonbon speichert das Programm seine gesammelten Erfahrungen am Ende des Spiels in eine Neodatis-Datenbank.

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